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Elektrische Reichweite

Heute kam dann gleich der Test, wie es mit der elektrischen Reichweite steht.

Folgende Bedingungen waren gegeben.

  1. Akku war voll aufgeladen
  2. Außentemperatur 9 Grad bei Abfahrt, 12 Grad bei Rückkehr
  3. Innentemperatur im Fahrzeug 19 Grad, Sitzheizung auf Stufe 2
  4. Hinfahrt Rückenwind mit ca. 20 km/h
  5. Rückfahrt Gegenwind mit ca. 20 km/h
  6. ca. 15 km Landstraße wo zulässig mit Tempo 90 km/h, ca. 100 km Autobahn wo zulässig mit 100 km/h
  7. Streckenprofil relativ flach (Lübeck-Fehmarn)
  8. Fahrmodus PURE

Gesamtreichweite war 119,5 km

Für die Witterungsbedingungen ein sehr guter Wert.

Auf dem Foto ist zu erkennen:

Linkes Anzeigeinstrument rechts unten der Tageskilometerwert seit Abfahrt (116,5 km).

rechtes Anzeigeinstrument links unten die elektrische Restreichweite (3 km)

Rechtes Anzeigeinstrument rechts unten der Benzinverbrauch, bedingt durch die ersten 500 m Fahrt im Hybridmodus mit  Motor, (nahezu  0 l /100 km)

Auf der Hinfahrt hatte ich sogar das Gefühl, die seitens Polestar angegebene Reichweite zu übertreffen. Nachdem anfangs (der kalten Batterie und des Aufheizen des Innenraums wegen) der rechnerische Reichweitenwert auf 115 km sank, betrug er am Zielort (dank des Rückenwinds) 126,4 km.

Bin gespannt, wie die Werte dann im Sommer sind.

 

Was kann Polestar bei der Auslieferung verbessern

Eigentlich alles perfekt. Eigentlich?

Ja, es gibt einige Punkte, die die junge Elektromarke lernen kann. Möglicherweise sind das aber auch nur Punkte, die mir jetzt mit meiner Übergangsfahrzeug passiert sind und bei der Auslieferung des richtigen Fahrzeugs anders laufen.

Es wiederholt sich aber ein Teil der Erfahrungen, die ich bei Übernahme meines Tesla Model S (auch eines der ersten im deutschen Markt) vor nunmehr über sechs Jahren gemacht habe.

  1. Kein Ladekabel für öffentliche Ladeinfrastruktur an Bord. Na ja keins kann man nicht sagen. Aber ein mobiles Ladegerät ausschließlich mit einem Schukostecker als Anschluss kann man ehrlich gesagt voll vergessen. Nicht einmal ein Adapter für Drehstrom ist dabei, den hatte Tesla dabei und der ist heute immer noch ein wichtiges Element wenn man unterwegs in Landhotladen will. Zum Glück habe ich Typ 2 Kabel im Haus und tausche als erstes mal das Ladekabel aus.
  2. Es gibt zwar eine App, über die das Fahrzeug in einigen Funktionen zusätzliche Features anbietet, aber leider kann ich diese nicht nutzen. Warum: Es muss erst eine ID geordert werden, die mir nun hoffentlich in den nächsten Tagen zugesendet wird. Das hätte vorher organisiert werden könne, damit der Kunde gleich die gesamte Funktionalität nutzen kann. Hier war Tesla damals besser. Die Kopplung zwischen App und Fahrezug konnte direkt bei der Übernahme des Fahrzeugs erfolgen.
  3. Keine Vorabhinweise auf einer vernünftige Ladeinfrastruktur zu Hause (das war beim Tesla Model S damals in der Markteinführung genauso), Tesla hat aber inzwischen gelernt und informiert den Kunden rechtzeitig.
  4. Kein Hinweis zu Ladekarten oder Apps zur Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur weder vorab noch bei Übergabe. Andere Hersteller z.B. Audi und Porsche sind da besser. Tesla ist sowiesso mit den eigenen Superchargern in einer anderen Liga. Was ich Polestar empfehlen würde, ist eine Kooperation mit einem E-Mobility Service Provider wie z.B. Plugsurfing , die ich seit 2014 kenne und beobachte und mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe und die mir gleich an der ersten Ladesäule von Hamburg Energie geholfen haben
  5. Apropos Ladesäule. Was ein absolutes Muss an der Ladesäule ist, ist die Parkscheibe, leider fehlte auch die. Inzwischen ist es üblich an öffentlicher Ladeinfrastruktur Zeitbegrenzungen einzuführen, meist zwei Stunden, in Hamburg an einigen Schnellladesäulen auch nur eine Stunde.

 

 

 

Whow – Erste Eindrücke

Whow.

Genau wie ich es erwartet habe. Ein Auto das hält was es verspricht:

  • Super Fahrleistung,
  • sehr gute Beschleunigung,
  • hervorragende Verarbeitung,
  • tolles Ambiente,
  • ausreichende elektrische Reichweite.

Die erste Fahrt nach Hamburg habe ich natürlich erst einmal alle Fahrmodi ausprobiert und bin sehr zufrieden.

In den folgenden Artikeln werde ich dann aus der Praxis berichten.

Da und doch nicht Da

Am 05.03.2020 ist es nun soweit gewesen. Der Polestar 1 wurde bei mir Zuhause ausgeliefert.

Für 10.00 war die Ankunft des Auslieferers angekündigt, er kam dann viertel nach zehn. Vom Fenster meines Arbeitszimmers aus, sah ich den Polestar 1 auf unser Haus zufahren.

Der Auslieferer hatte netterweise im Industriegebiet des Nachbarorts sein Fahrzeug mit Hänger geparkt und kam so ohne großes Trara einfach auf die Auffahrt gefahren.

Mit einem Blumenstrauß in der Hand stand er dann vor der Tür und nach einer Tasse Kaffee ging es dann raus zum Auto.  Ich hatte ja schon gesehen, dass das Fahrzeug, obwohl es ein übergangsweise gestelltes Leihfahrzeug ist, genau in unserer Wunschfarbe und mit der Wunschausstattung (Felgen, Interieur Farben) geliefert wurde.

Und natürlich habe ich den Auslieferer zu seinem Fahrzeug zurückgefahren und dabei die ersten Erklärungen zu Fahrzeug bekommen und zurück zu Hause gewohntheitsgemäß erst einmal den Typ 2 Stecker eingesteckt.

Die Vorfreude steigt

Heute bekam ich einen Anruf vom Deutschlandgeschäftsführer von Polestar.

Die schlechte Nachricht, der für März geplante Auslieferungstermin verzögert sich aus technischen Gründen.

Die gute Nachricht. Man wird mir Anfang März übergangsweise ein Pressefahrzeug zur Verfügung stellen.

 

Bestellt

Heute habe ich den Polestar 1 verbindlich bestellt.

Recht überschaubare Konfiguration.

Es kann zwischen fünf verschiedenenen Außenfarben in matt oder metallic gewählt werden, zwei Arten von Zierleisten, drei Felgen farben und zwei Innenausstattungen.