Eigentlich bin ich ganz froh, dass ich den Autopiloten noch nicht testen kann

Einer Mitteilung bei Golem zufolge lässt Tesla Motors  einzelne Besitzer des Model S eine Software testen, die das Auto steuert. Unterwegs die Zeitung lesen können sie aber wohl nicht.Ich würde es auch nicht empfehlen. Gerade vor zwei Tagen hatte ich wieder einmal einen schwarzen Bildschirm  und das völlig ohne Grund während der Fahrt. Hing aber wohl mit dem Navi zusammen und mit dem stehe ich im Moment ja sowieso auf Kriegsfuss, denn das Problem, dass bei schwierigen Navigationsaufgabe der Tacho Aussetzer hat, besteht bei mir nach wie vor.

Und solange Tesla nicht mal das in den Griff bekommt, würde ich auf den Autopilot nicht setzen. Da wird dem Fahrzeug ja noch mehr Rechenleistung abverlangt und man stelle sich vor, dass Abstandwarnmodul hätte plötzlich solche Aussetzer wie mein Tacho….

 

Nicht nur dass sie seine Autos kaufen, Tesla-Motors-Chef Elon Musk spannt seine Kunden auch noch für alles Mögliche ein. Kürzlich hat er Fahrer des Model S dazu ermutigt, andere Käufer zu werben. Jetzt will er sie zu Software-Testern machen.

Testobjekt ist die Software Autopilot: Das Assistenzsystem soll dem Fahrer unterwegs einen Teil seiner Aufgaben abnehmen. Die Version 7.0 soll etwa darauf achten, dass das Auto in der Spur bleibt oder den richtigen Abstand zu den Auto davor und dahinter einhält. Außerdem soll die Software bremsen und beschleunigen.

Ausgewählte Fahrer bekommen den Autopiloten

Die neue Version der Software wird dieser Tage an ausgewählte Fahrer verteilt. Die Idee ist, dass diese das System unter realen Bedingungen testen und Anforderungen aussetzen, auf die professionelle Tester nicht kommen würden. Vor allem will Tesla wissen, wie die Fahrer auf das System reagieren.

Autopilot sei sehr gut darin zu lenken, zu beschleunigen oder zu bremsen, wenn das Auto hinter einem anderen Auto herfahre. Der Fahrer könne in einer solche Situation großes Vertrauen in das Auto haben. Aber auch im Spurhalten sei das System sehr gut, sagte Elon Musk kürzlich in der Bilanz-Telefonkonferenz zum zweiten Quartal dieses Jahres.

Der Fahrer kann das Auto nicht allein lassen

Das System werde dem Fahrer das Fahren nicht komplett abnehmen. Er könne sich also nicht mit etwas anderem beschäftigen. „Wir wollen nicht die Erwartung wecken, dass man nicht darauf achten muss, was das Auto macht.“ Der Tesla-Autopilot sei eher so wie der Autopilot in einem Flugzeug: Wenn der aktiviert sei, müsse der Pilot immer noch alles im Auge behalten und könne nicht das Cockpit verlassen oder schlafen.

Es handele sich aber noch nicht um eine endgültige Version, schränkte Musk ein. Die Tesla-Entwickler arbeiteten aber weiter an der Software, deshalb werde diese mit der Zeit immer besser.

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