Archiv der Kategorie: Verschleiß

Noch immer ohne Heizung

Jetzt fahre ich bereits eine Woche ohne Heizung. Habe mir einen kleinen Heizlüfter auf 12 V Basis gekauft, der im Fußraum des Beifahrersitzes steht. Echt nur eine Notlösung, richtig warm wird es damit nicht. Auf längeren Strecken sind Fellstiefel und warme Jacke Pflicht.

Habe heute bei Tesla angerufen, dort noch keine Auskunft von der Online Analyse, die übrigens so wie ich erfahren habe inzwischen auch in Deutschand gemacht wird und zwar von Technikern am Heimarbeitsplatz. Leider gibt es keine Beschleunigungsmöglichkeit der Analyse.

Mit Oberklasse hat der Service mal wieder nichts zu tun. Donnerstag geht es zum Reifenwechsel, auch dass nicht mehr bei Tesla sondern beim Kooperationspartner RS Eurostar.

Na ja, dann werde ich so langsam mal Ausschau nach Alternativen zu Tesla halten. Dazu im nächsten Beitrag mehr.

Heizung ausgefallen

Nach nunmehr 225.000 km wieder ein Problem. Gestern auf dem Weg nach Hamburg wurde es im Auto nicht warm, und es war nur sechs Grad Celsius draußen.

Die Heizung ist ausgefallen.

Erster Versuch der Problemlösung (hilft meistens): Reset über die beiden drehrädchen am lenkrad. Leider nicht erfolgreich.

Zweiter Versuch der Problemlösung: Anruf bei Tesla, Dort die erste Frage ob ich einen Reset gemacht habe. Dann die Empfehlung, wenn ich etwas handwerklicg begabt sei, den Minuspol der Batterie für 15 min abzuklemmen, was zu einem Reset aller Steuergeräte führen soll. Ich habe mir das also für den nächsten Tag vorgenommen.

War gar nicht so einfach an die Batterie heranzukommen, zumal diese je nach Modellbaureihe auch an unterschiedlichen Stellen sitzt und Einbauhinweise aus dem Internet zu ganz unterschiedlichen Vorschlägen kommen.

Hat mich letztlich fast zwei Stunde gekostet, der ganze Ausbau der Verkleidungen im Frunk , das Abklemmen und anschließend das wieder zusammenbauen.

Leider am Ende nicht erfolgreich: Also wieder bei Tesla angerufen, der Servicetechniker, der mich die ganze Zeit bei Ein- und Ausbau immer mal wieder telefonisch beraten hat, hat jetzt einen Online Prüfauftrag erstellt, der wohl 2-3 Werktage für die Antwort braucht. Und dann muss wahrscheinlich das eine oder andere Steuergerät bestellt und anschließend ausgetauscht werden.

Das heißt jetzt für mich: Warme Stiefel, Pullover und Decke für die Tour nach Berlin einpacken, die ich in den nächsten Tagen geplant habe.

So langsam zweifel ich daran, ob ich den Wagen noch länger fahren soll.

Habe mich sowieso in den letzten Tagen mit Alternativen beschäftigt, zumal mein bestelltes Model 3 ja auch auf sich warten lässt.

Was mir gut gefällt ist der AUDI eTron und der Polestar 1. Sicherlich zwei grundverschiedene Fahrzeuge und Konzepte, aber erst mal abwarten, bis die live erlebbar sind.

 

 

 

Erste Schwächen (eine Zusammenfassung bei km 209.000)

Es mag fast so aussehen, dass ich meinen Tesla gar nicht mehr fahre, weil es in den letzten Monaten sehr still in meinem Blog wurde.

Das ist mitnichten der Fall, die knapp 50.000 km pro Jahr  habe ich auch im letzten Jahr durchgehalten und Anfang Januar die 200.000 km Schallgrenze druchbrochen.

Und seit Herbst letzten Jahres dann so einiges erlebt.
(Ich werde rückwirkend auch noch die Beiträge mit weiteren Details dazu verfassen  und aus diesem Artikel heraus verlinken)

  1. So langsam wird es Realität, dass die Batteriekapazität nachlässt. 15 % Verlust sind jetzt Standard, und wenn ich früher locker die 350 km Reichweite hatte, muss ich jetzt, vor allem im Winter bei 300 km schon ziemlich zirkeln.
  2. Meinen ersten Major Break Down hatte ich im November, als ich mit 18 km Restreichweite laut Anzeige ca. 500 m vor dem Supercharger Lohne/Dinklage liegenblieb und per Kranwagen abgeschleppt werden musste. Dazu in einem weiteren Beitrag mehr Details.
  3. Den Tesla Service im Service Center Hamburg habe ich nicht mehr in Bestform erlebt so wie in der ersten Zeit. Das Servicecenter ist stark überlastet, Terminvereinbarungen sind nur mit langem Vorlauf möglich und leider ist die Qualität in der Serviceannahme nicht auf dem Niveau, wie ich es bei einem Hersteller, der in diesem Segment aktiv ist erwarte. Auch dazu in einem gesonderten Beitrag mehr.
  4. Das Navi und die Reichweitenanzeige ebenso wie die Kalkulation der Fahrtzeiten spielt manches Mal verrückt.
  5. Die Sensoren für das Reifendrucksystem haben verrückt gespielt und es benötigte zwei Werkstattbesuche, das in den Griff zu bekommen.
  6. Mir wurden die ersten Male auch Nutzungsgebühren am Supercharger angedroht.
  7. Das Teslaseitig gelieferte Ladekabel hatte einen Wackelkontakt am fahrzeugseitigen Stecker, ausgerechnet bei einem Hotelaufenthalt, bei dem ich auf dieses angewiesen war, um am nächsten Tage weiterzukommen und auch hier war die Hilfsbereitschaft seitens des Tesla-Services unterirdisch.
  8. Das Lüftungsgebläse für die Instrumententafel entwickelte eine so unangenehme Geräuschkulisse, dass einem ein Benziner fast lieber gewesen wäre.
  9. Die Luftfederung bekam Probleme bei Frost, mehr dazu in einem weiteren Beitrag.  Ärgerlich hier vor allem, weil bei dem extra wegen dieses Fehlers anberaumten Servicetermin im Abschlussgespräch erst deutlich wurde, dass der Servicetechniker nicht einmal den Auftrag der Überprüfung dieses Problems bekommen hatte sondern sich nur um das Thema Ladekabel und Reifendrucksensoren gekümmert hatte, wass knapp 3 Stunde Wartezeit bedeutete und erst durch meine Rückfrage dann anfing dieses Fehlerbild zu untersuchen, was weitere 30 min. Wartezeit bedeutete.  Und dann mit der Aussage kam, laut Tesla-Service soll ich  hier erst einmal abwarten, eine Reparatur würde teuer werden.
  10. Und so langsam lerne ich immer mehr Fehlermeldungen kennen, wenn auch in der Regel eher Hinweise ohne wesentliche Bedeutung.

So das war jetzt heftig, für mich ist aber alles noch im akzeptablen Bereich, immerhin hat mein Fahrzeug jetzt einiges geleistet. Am meisten ärgert mich eigentlich im Moment die Servicequalität. Probleme sind dann akzeptabel und vertretbar, wenn es mit der Behebung reibungslos klappt.

 

Probleme mit der Luftfederung

Kalt war es über Nacht. Ca. 5 Grad unter 0. Im Carport nur 2 Grad unter 0. Und ich fahre ganz normal los. Die übliche Hinweismeldung kommt, dass das regenerative Bremssystem deaktiviert ist.

Aber was ist das. Eine weitere Fehlermeldung erscheint.

„Luftfederung muss gewartet werden“

Wenn ich auf meine Auffahrt fahre, stellt mein Fahrzeug einstellungsgemäß die Fahrzeughöhe auf „HOCH“.

Kurz danach halte ich an und überprüfe den Zustand und sehe, dass die Luftfederung komplett versagt hat und das Fahrzeug fast den Boden berührt.Wie es normalerweise aussehen sollte bei Standardhöhe, sieht man dann auf dem Folgebild. Dieser Zustand stellte sich nach ca. 15 min. von selber wieder ein. Der Anruf beim Tesla Service war leider bis dahin aufgrund der Warteschlange noch nicht durchgekommen.

 

 

 

 

 

 

So langsam kommt mein Model S in die Jahre

Nachdem vor einigen Wochen die Bremsbeläge ausgewechselt werden mussten, kommen nun mit nunmehr fast 160.000 km  die ersten Probleme im Fahrwerk. Ab Tempo 120 spüre ich ein seltsames Flattern ungefähr so als wenn ich über eine Rüttelstrecke fahre. Meine erste Vermutung ist, dass ich möglicherweise die Reifen neu auswuchten lassen muss. Ein Anruf im ServiceCenter gibt mir dann aber doch zu denken. Unwuchten zeigen sich normalerweise bei niedrigeren Geschwindigkeiten sagt man mir, ich möge doch vorbeikommen, damit man sich das anschauen könne.

SeCSo und jetzt sitze ich in der Sitzecke im ServiceCenter, eben haben wir meinen Wagen hochgefahren und tatsächlich. Die Lenkung rechts ist ausgeschlagen und hat Spiel und die Lenkung links zeigt erste Ermüdungserscheinungen. Konsequenz: Neuen Termin machen und austauschen lassen.

Dazu stellen die Mitarbeiter des ServiceCenters noch fest, dass die Reifen hinten am Grenzwert sind, diese lasse ich sofort austauschen.

Und dann hoffe ich, dass ich bis zum Werkstatttermin mit max. Tempo 110 noch einige Tage über die Runden komme.