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Zeitlich begrenzt: Kostenlose Supercharger Nutzung für neue Model S und Model X Kunden

Tesla kommt immer mal wieder mit Vermarktungsaktionen. Und da Tesla Kunden nicht nur Kunden sondern Fans sind, bindet Tesla die Tesla Besitzer und Fahrer mit ein.

Gerade läuft folgende Aktion bis  16. September:

Alle in diesem Zeitraum von mir empfohlenen Kunden für ein Model S oder ein Model X bekommen UNBEGRENZTE KOSTENLOSE Supercharger Nutzung.

Der Empfehlungscode muss zum Zeitpunkt der Bestellung in Anspruch genommen werden und kann nicht nach Abgabe der Bestellung nachgereicht werden. Die unbegrenzte Supercharger-Gratisnutzung gilt nur für den Erstbesitzer des Fahrzeugs und nur für die Dauer des Erstbesitzes.

Alles was Sie tun müssen, ist über meinen Empfehlungslink ordern. Bitte diesen Link benutzen.

Erste Schwächen (eine Zusammenfassung bei km 209.000)

Es mag fast so aussehen, dass ich meinen Tesla gar nicht mehr fahre, weil es in den letzten Monaten sehr still in meinem Blog wurde.

Das ist mitnichten der Fall, die knapp 50.000 km pro Jahr  habe ich auch im letzten Jahr durchgehalten und Anfang Januar die 200.000 km Schallgrenze druchbrochen.

Und seit Herbst letzten Jahres dann so einiges erlebt.
(Ich werde rückwirkend auch noch die Beiträge mit weiteren Details dazu verfassen  und aus diesem Artikel heraus verlinken)

  1. So langsam wird es Realität, dass die Batteriekapazität nachlässt. 15 % Verlust sind jetzt Standard, und wenn ich früher locker die 350 km Reichweite hatte, muss ich jetzt, vor allem im Winter bei 300 km schon ziemlich zirkeln.
  2. Meinen ersten Major Break Down hatte ich im November, als ich mit 18 km Restreichweite laut Anzeige ca. 500 m vor dem Supercharger Lohne/Dinklage liegenblieb und per Kranwagen abgeschleppt werden musste. Dazu in einem weiteren Beitrag mehr Details.
  3. Den Tesla Service im Service Center Hamburg habe ich nicht mehr in Bestform erlebt so wie in der ersten Zeit. Das Servicecenter ist stark überlastet, Terminvereinbarungen sind nur mit langem Vorlauf möglich und leider ist die Qualität in der Serviceannahme nicht auf dem Niveau, wie ich es bei einem Hersteller, der in diesem Segment aktiv ist erwarte. Auch dazu in einem gesonderten Beitrag mehr.
  4. Das Navi und die Reichweitenanzeige ebenso wie die Kalkulation der Fahrtzeiten spielt manches Mal verrückt.
  5. Die Sensoren für das Reifendrucksystem haben verrückt gespielt und es benötigte zwei Werkstattbesuche, das in den Griff zu bekommen.
  6. Mir wurden die ersten Male auch Nutzungsgebühren am Supercharger angedroht.
  7. Das Teslaseitig gelieferte Ladekabel hatte einen Wackelkontakt am fahrzeugseitigen Stecker, ausgerechnet bei einem Hotelaufenthalt, bei dem ich auf dieses angewiesen war, um am nächsten Tage weiterzukommen und auch hier war die Hilfsbereitschaft seitens des Tesla-Services unterirdisch.
  8. Das Lüftungsgebläse für die Instrumententafel entwickelte eine so unangenehme Geräuschkulisse, dass einem ein Benziner fast lieber gewesen wäre.
  9. Die Luftfederung bekam Probleme bei Frost, mehr dazu in einem weiteren Beitrag.  Ärgerlich hier vor allem, weil bei dem extra wegen dieses Fehlers anberaumten Servicetermin im Abschlussgespräch erst deutlich wurde, dass der Servicetechniker nicht einmal den Auftrag der Überprüfung dieses Problems bekommen hatte sondern sich nur um das Thema Ladekabel und Reifendrucksensoren gekümmert hatte, wass knapp 3 Stunde Wartezeit bedeutete und erst durch meine Rückfrage dann anfing dieses Fehlerbild zu untersuchen, was weitere 30 min. Wartezeit bedeutete.  Und dann mit der Aussage kam, laut Tesla-Service soll ich  hier erst einmal abwarten, eine Reparatur würde teuer werden.
  10. Und so langsam lerne ich immer mehr Fehlermeldungen kennen, wenn auch in der Regel eher Hinweise ohne wesentliche Bedeutung.

So das war jetzt heftig, für mich ist aber alles noch im akzeptablen Bereich, immerhin hat mein Fahrzeug jetzt einiges geleistet. Am meisten ärgert mich eigentlich im Moment die Servicequalität. Probleme sind dann akzeptabel und vertretbar, wenn es mit der Behebung reibungslos klappt.

 

Merkwürdigkeiten und Fehlermeldungen

Erstaunlich, was das Navi manchesmal so anzeigt.

Für eine Strecke von 270 km berechnet es eine Fahrtzeit von 11 Stunden und 15 min.

Manchmal scheint es auch den Monopoly Spielplan zugrunde zu legen. Aber zur Auflösung: In der Schlossallee kann kein Hotel mehr gebaut werden, da steht schon eins.
Schloss Weissenhaus. Eine der Lokationen an denen ich personal Offsites durchführe.

Und dann will Tesla ja auch von den Fahrern Gebühren für das Blockieren des Superchargers nach dem Ladevorgang kassieren.  Angedroht wurde es zumindest, aber bisher habe ich keine Rechnung bekommen:

Nerviger sind dann schon Fehlermeldungen, die Tesla nicht in den Griff bekommt. Zwei Werkstattbesuche waren hier nötig um die Sensorbatterien an den Reifen auszutauschen.

Und wie es bei kleinen 4 Grad zu einer Kabinenüberhitzung kommen kann erschließt sich mir auch nicht.

 

Probleme mit der Luftfederung

Kalt war es über Nacht. Ca. 5 Grad unter 0. Im Carport nur 2 Grad unter 0. Und ich fahre ganz normal los. Die übliche Hinweismeldung kommt, dass das regenerative Bremssystem deaktiviert ist.

Aber was ist das. Eine weitere Fehlermeldung erscheint.

„Luftfederung muss gewartet werden“

Wenn ich auf meine Auffahrt fahre, stellt mein Fahrzeug einstellungsgemäß die Fahrzeughöhe auf „HOCH“.

Kurz danach halte ich an und überprüfe den Zustand und sehe, dass die Luftfederung komplett versagt hat und das Fahrzeug fast den Boden berührt.Wie es normalerweise aussehen sollte bei Standardhöhe, sieht man dann auf dem Folgebild. Dieser Zustand stellte sich nach ca. 15 min. von selber wieder ein. Der Anruf beim Tesla Service war leider bis dahin aufgrund der Warteschlange noch nicht durchgekommen.

 

 

 

 

 

 

Aktueller Status zum Reichweitenverlust – Stabil 15%

Am deutlichsten wird der Reichweitenverlust, wenn man das Fahrzeug voll lädt und dann weitestgehend leer fährt.

Im Februar 2014 wurden bei Vollladung 501 km theoretische Reichweite angezeigt, im Dezember 2017 nur noch 449 km. Jeweils gemesssen direkt zum Abschluss des Ladevorgangs. Das sieht zwar bei erstem Hinsehen nur nach ca. 10% Reichweitenverlust aus, aber Tesla spiegelt den Fahrern bei Volladung eine zu große Reichweite vor (s.u.).

In der Tat sind es aktuell 15%, die man auf einem etwas komplexeren Weg ermittelt. Und zwar der Ermittlung der gesamt verbrauchten Kapazität zum  Ende einer Fahrt. Einfach zu ermitteln in dem man, nachdem man das Fahrzeiug voll geladen hat, ohne längere Unterbrechungen durchfährt und zum Ende der Strecke die verbrauchten kWh seit dem letzten Laden abliest, im hier dargestellten Beispiel 59,5 kWh. Zu diesem Wert muss dann noch addiert werden, was als Batterieleistung noch für die Restreichweite zur Verfügung steht. Hierzu dient die Anzeige Verbrauch mit Angabe der Restreichweite.

In diesem Fall 26 km bei einem Durchschnitt von 194 Wh/km. Multipliziert ergibt das 5,04 kWh. In Summe also eine Gesamtkapazität von 64,5 kWh.

Nun fragt sich der unerfahrene Tesla Interessent sicherlich, wieviel % Verlust das bei einer 85 kWh Batterie sind. Rechnerisch wären das 24%. Tatsächlich sind es aber nur 15%, denn von den 85 kWh stehen nur 75,9 kWh zur Verfügung, wie ich in einem früheren Beitrag ausführlich dargestellt habe.

Einen anderen Effekt den ich festgestellt habe, gilt es auch noch zu erwähnen.  Ich habe diesen in einem Beitrag vom 06.10.2014 ausführlich dargestellt. Bei Volladung zeigt das System nämlich rechnerisch eine höhere Reichweite an, die sich dann im Laufe der Fahrt immer weiter reduziert.

Gestartet war ich am Morgen mit einer rechnerischen Kapazität von 73,89 kWh (196 Wh/km*377 km), obwohl tatsächlich am Ende nur 64,5 kWh zur Verfügung standen.

 

Major Break Down durch Algorithmusfehler

Wir schreiben den 14.11.2017. Auf dem Weg zu einem sehr wichtigen Kundentermin in Köln.

Die erste Ladepause steht an.  Durchschnittsgeschwindigkeit die ersten 250 km ca.110 km/h, d.h. ich bin teilweise bis zu 140 km/h gefahren. Durchschnittsverbrauch 247 Wh/km. Verbrauchte Batteriekapazität 62,1 kWh.

So fahre ich ganz entspannt auf den Supercharger Lohne/Dinklage zu. Kurz vor der Ausfahrt zeigt die Anzeige 19 km Reichweite an und auf einmal zwei Fehlermeldungen im Wechsel. Da meldet das Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit von 94 km/h  „Fahrzeug wird heruntergefahren“.  Kurze Zeit später bei 79 km/h die nächste Fehlermeldung „12 V Ladestand niedrig“.

(Sorry für die Unschärfe der Aufnahmen, die möchte ich verständlicherweise nicht reproduzieren.)

Jetzt galt es für mich schnell zu schalten und in der Hoffnung den Supercharger noch zu erreichen, ließ ich das Fahrzeug ausrollen, mußte dann aber leider an der Kreuzung anhalten. Und das war es dann leider zu Ende. Ich mußte bremsen und das Fahrzeug war nicht davon zu überzeugen, dass es noch wieder in Gang kommen sollte.

Also Tesla Service angerufen, alles mögliche an Tricks gemeinsam probiert, nichts funktioniert. Dann der Hinweis des Tesla Service ich möge den ADAC rufen, der einen Booster mitbringen sollte, um die 12 V Batterie zu laden. Dieser kam, aber leider blieb der Versuch erfolglos. Abschleppbar ist das Fahrzeug nicht, weil durch die elektronsiche Feststellbremse dieses nicht auf den Abschleppwagen gezogen werden kann. Inzwischen waren bereits 90 min vergangen, in denen ich im Regen stand und mir die Füße abfror.

Dann einen Pickup Service gerufen, der nach geschlagenen weiteren 90 min. kam. Meine Füße waren inzwischen Eisblöcke. Und dann dauerte es noch einmal 20 min. bis mein Auto festgezurrt und aufgeladen war. Ein sehr netter Fahrer im Übrigen, der ganz wild darauf war seinen ersten Tesla zu verpacken. Er ging ausgesprochen vorsichtig mit dem Auto um. Und stellte mir später

sogar noch seine Fotos zur Verfügung.

Dann aufgeladen und ab zum Supercharger.Dort musste dann zuerst einmal die 12 Volt Batterie wieder aufgeladen werden und erst im Anschluß war das Fahrzeug ladebereit für den Supercharger.  Inwischen war tatsächlich auch der Akku komplett entleert und das Fahrzeug zeigte nur noch 0 km Restreichweite an.

Nach einer weiteren Stunde war ich dann wieder voll fahrbereit und konnte weiterreisen.

Zur Analyse des Fehlers bestätigte mir der Tesla-Sercive später, es hätte ich um einen Algorithmusfehler gehandelt (wobei ich nach wie vor die 12 Volt Batterie in Verdacht habe).

Grund sei, dass ich wohl zu häufig auf 100% geladen habe.

Und was könne man tun, um so etwas nicht zu wiederholen, fragte ich dann:

Antwort:
„Auf 90 % laden, das Fahrzeug über Nacht ohne Ladeanschluss stehen lassen, dann auf fast 0% leer fahren, wieder eine Nacht stehen lassen und anschließend wieder auf 90% laden.“

Also ehrlich, das geht nicht. Ich bin der Meinung, Tesla sollte einfach mal die Software korrigieren. Diese Regel kann man doch wohl nicht ernst meinen und sie allen Tesla Fahrern beibringen.

Reichweitenverlust inzwischen 15%

Ich mache ja regelmäßig eine Überprüfung der Batteriekapazität, das letzte Mal vor ca. 2 Wochen auf dem Weg nach Berlin. Eine Strecke von rund 300 km, die ich bei entsprechender Fahrweise immer noch mit einer Batterieladung meistern kann. Die Außentemperatur war 10 Grad. Die Gesamtlaufleistung meines Tesla Model S beträgt inzwischen 170.000 km.

Batterieverlust mai 2017

Leider mußte ich feststellen, dass inzwischen die Kapazität um ca. 15 % unter die Kapazität aus meiner ersten Messung gesunken ist. Mir stehen nur noch knapp 65 kWh Kapazität zur Verfügung so dass bei normaler Fahrweise der Radius von 350 km auf 300 km geschrumpft ist.

Wie ich die Werte ermittele ist ausführlich im Beitrag Tesla und das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen erklärt.

So langsam kommt mein Model S in die Jahre

Nachdem vor einigen Wochen die Bremsbeläge ausgewechselt werden mussten, kommen nun mit nunmehr fast 160.000 km  die ersten Probleme im Fahrwerk. Ab Tempo 120 spüre ich ein seltsames Flattern ungefähr so als wenn ich über eine Rüttelstrecke fahre. Meine erste Vermutung ist, dass ich möglicherweise die Reifen neu auswuchten lassen muss. Ein Anruf im ServiceCenter gibt mir dann aber doch zu denken. Unwuchten zeigen sich normalerweise bei niedrigeren Geschwindigkeiten sagt man mir, ich möge doch vorbeikommen, damit man sich das anschauen könne.

SeCSo und jetzt sitze ich in der Sitzecke im ServiceCenter, eben haben wir meinen Wagen hochgefahren und tatsächlich. Die Lenkung rechts ist ausgeschlagen und hat Spiel und die Lenkung links zeigt erste Ermüdungserscheinungen. Konsequenz: Neuen Termin machen und austauschen lassen.

Dazu stellen die Mitarbeiter des ServiceCenters noch fest, dass die Reifen hinten am Grenzwert sind, diese lasse ich sofort austauschen.

Und dann hoffe ich, dass ich bis zum Werkstatttermin mit max. Tempo 110 noch einige Tage über die Runden komme.

 

Mit dem Tesla zum TÜV

Im Januar diesen Jahres war es soweit, auch ein Tesla Model S muss TÜVeinmal zum TÜV. Natürlich hätte ich bequem den Service in der Werkstatt wahrnehmen lassen können, aber der Aufwand zum Service Center zu fahren war ungleich größer als zum lokalen TÜV in der naheliegenden Kreisstadt zu fahren.

Ja und dort machten die Mitarbeiter erst mal große Augen und hatten eine Menge Fragezeichen in den Augen. Es war der erste Tesla der dort zur TÜV Prüfung anstand, es gab aber bereits ein Manual für die Prüfung.

Der Mitarbeiter hat sich dann aber doch mehr auf mich als auf mein Manual verlassen, sonst hätte der Termin sicherlich Stunden gedauert. So war die ganze Abnahme am Ende mehr ein gemütliches Schnacken und eine Verkaufsveranstaltung für Tesla. Natürlich wurden die formalen Prüfungen alle glänzend bestanden.