Alternativen zu Tesla

Wenn man mich frieren läßt kann ich ungemütlich werden.

So langsam wird es deshalb Zeit sich nach etwas Neuem umzuschauen und inzwischen gibt es ja interessante Alternativen.

Z.B.

Der Audi e-tron; den habe ich mit einer Anzahlung zumindest schon einmal reserviert, mal sehen ob das Auto die Versprechen hält, die derzeit gemacht werden. Das erste Versprechen, dass mit Sicherheit nicht eingehalten werden wird, ist das was ich letzte Woche in die Mail bekam. Nie und nimmer wird das Fahrzeug in 30 min. komplett aufgeladen werden können. Man merkt, dass die Schreiberlinge, die die Werbemails schreiben keine Ahnung von Elektromobilität haben.

Der Mercedes EQC, das SUV soll 450 Kilometer Reichweite schaffen und Mitte 2019 für 70.000 Euro auf den Markt kommen.

Der KIA Niro Elektro, Kia verspricht für seinen Niro EV mehr als 450 Kilometer Reichweite. Alle Infos und der Fahrbericht von AUTO BILD!

Der Polestar 1 (von Volvo) , kein echtes E-Auto aber mit 125 km elektrischer Reichweite der erste vernünftige Plugin-Hybrid für mich. Auch diesen habe ich mir reserviert. Hier ein Einblick wie er aussehen soll. Mein Polestar

Ach ja und dann ist da noch der Mercedes AA+

 

Noch immer ohne Heizung

Jetzt fahre ich bereits eine Woche ohne Heizung. Habe mir einen kleinen Heizlüfter auf 12 V Basis gekauft, der im Fußraum des Beifahrersitzes steht. Echt nur eine Notlösung, richtig warm wird es damit nicht. Auf längeren Strecken sind Fellstiefel und warme Jacke Pflicht.

Habe heute bei Tesla angerufen, dort noch keine Auskunft von der Online Analyse, die übrigens so wie ich erfahren habe inzwischen auch in Deutschand gemacht wird und zwar von Technikern am Heimarbeitsplatz. Leider gibt es keine Beschleunigungsmöglichkeit der Analyse.

Mit Oberklasse hat der Service mal wieder nichts zu tun. Donnerstag geht es zum Reifenwechsel, auch dass nicht mehr bei Tesla sondern beim Kooperationspartner RS Eurostar.

Na ja, dann werde ich so langsam mal Ausschau nach Alternativen zu Tesla halten. Dazu im nächsten Beitrag mehr.

Heizung ausgefallen

Nach nunmehr 225.000 km wieder ein Problem. Gestern auf dem Weg nach Hamburg wurde es im Auto nicht warm, und es war nur sechs Grad Celsius draußen.

Die Heizung ist ausgefallen.

Erster Versuch der Problemlösung (hilft meistens): Reset über die beiden drehrädchen am lenkrad. Leider nicht erfolgreich.

Zweiter Versuch der Problemlösung: Anruf bei Tesla, Dort die erste Frage ob ich einen Reset gemacht habe. Dann die Empfehlung, wenn ich etwas handwerklicg begabt sei, den Minuspol der Batterie für 15 min abzuklemmen, was zu einem Reset aller Steuergeräte führen soll. Ich habe mir das also für den nächsten Tag vorgenommen.

War gar nicht so einfach an die Batterie heranzukommen, zumal diese je nach Modellbaureihe auch an unterschiedlichen Stellen sitzt und Einbauhinweise aus dem Internet zu ganz unterschiedlichen Vorschlägen kommen.

Hat mich letztlich fast zwei Stunde gekostet, der ganze Ausbau der Verkleidungen im Frunk , das Abklemmen und anschließend das wieder zusammenbauen.

Leider am Ende nicht erfolgreich: Also wieder bei Tesla angerufen, der Servicetechniker, der mich die ganze Zeit bei Ein- und Ausbau immer mal wieder telefonisch beraten hat, hat jetzt einen Online Prüfauftrag erstellt, der wohl 2-3 Werktage für die Antwort braucht. Und dann muss wahrscheinlich das eine oder andere Steuergerät bestellt und anschließend ausgetauscht werden.

Das heißt jetzt für mich: Warme Stiefel, Pullover und Decke für die Tour nach Berlin einpacken, die ich in den nächsten Tagen geplant habe.

So langsam zweifel ich daran, ob ich den Wagen noch länger fahren soll.

Habe mich sowieso in den letzten Tagen mit Alternativen beschäftigt, zumal mein bestelltes Model 3 ja auch auf sich warten lässt.

Was mir gut gefällt ist der AUDI eTron und der Polestar 1. Sicherlich zwei grundverschiedene Fahrzeuge und Konzepte, aber erst mal abwarten, bis die live erlebbar sind.

 

 

 

Zeitlich begrenzt: Kostenlose Supercharger Nutzung für neue Model S und Model X Kunden

Tesla kommt immer mal wieder mit Vermarktungsaktionen. Und da Tesla Kunden nicht nur Kunden sondern Fans sind, bindet Tesla die Tesla Besitzer und Fahrer mit ein.

Gerade läuft folgende Aktion bis  10. Dezember 2018:

Alle in diesem Zeitraum von mir empfohlenen Kunden für ein Model S oder ein Model X bekommen SECHS MONATE KOSTENLOSE Supercharger Nutzung.

Der Empfehlungscode muss zum Zeitpunkt der Bestellung in Anspruch genommen werden und kann nicht nach Abgabe der Bestellung nachgereicht werden. Die unbegrenzte Supercharger-Gratisnutzung gilt nur für den Erstbesitzer des Fahrzeugs und nur für die Dauer des Erstbesitzes.

Alles was Sie tun müssen, ist über meinen Empfehlungslink ordern. Bitte diesen Link benutzen.

Erste Schwächen (eine Zusammenfassung bei km 209.000)

Es mag fast so aussehen, dass ich meinen Tesla gar nicht mehr fahre, weil es in den letzten Monaten sehr still in meinem Blog wurde.

Das ist mitnichten der Fall, die knapp 50.000 km pro Jahr  habe ich auch im letzten Jahr durchgehalten und Anfang Januar die 200.000 km Schallgrenze druchbrochen.

Und seit Herbst letzten Jahres dann so einiges erlebt.
(Ich werde rückwirkend auch noch die Beiträge mit weiteren Details dazu verfassen  und aus diesem Artikel heraus verlinken)

  1. So langsam wird es Realität, dass die Batteriekapazität nachlässt. 15 % Verlust sind jetzt Standard, und wenn ich früher locker die 350 km Reichweite hatte, muss ich jetzt, vor allem im Winter bei 300 km schon ziemlich zirkeln.
  2. Meinen ersten Major Break Down hatte ich im November, als ich mit 18 km Restreichweite laut Anzeige ca. 500 m vor dem Supercharger Lohne/Dinklage liegenblieb und per Kranwagen abgeschleppt werden musste. Dazu in einem weiteren Beitrag mehr Details.
  3. Den Tesla Service im Service Center Hamburg habe ich nicht mehr in Bestform erlebt so wie in der ersten Zeit. Das Servicecenter ist stark überlastet, Terminvereinbarungen sind nur mit langem Vorlauf möglich und leider ist die Qualität in der Serviceannahme nicht auf dem Niveau, wie ich es bei einem Hersteller, der in diesem Segment aktiv ist erwarte. Auch dazu in einem gesonderten Beitrag mehr.
  4. Das Navi und die Reichweitenanzeige ebenso wie die Kalkulation der Fahrtzeiten spielt manches Mal verrückt.
  5. Die Sensoren für das Reifendrucksystem haben verrückt gespielt und es benötigte zwei Werkstattbesuche, das in den Griff zu bekommen.
  6. Mir wurden die ersten Male auch Nutzungsgebühren am Supercharger angedroht.
  7. Das Teslaseitig gelieferte Ladekabel hatte einen Wackelkontakt am fahrzeugseitigen Stecker, ausgerechnet bei einem Hotelaufenthalt, bei dem ich auf dieses angewiesen war, um am nächsten Tage weiterzukommen und auch hier war die Hilfsbereitschaft seitens des Tesla-Services unterirdisch.
  8. Das Lüftungsgebläse für die Instrumententafel entwickelte eine so unangenehme Geräuschkulisse, dass einem ein Benziner fast lieber gewesen wäre.
  9. Die Luftfederung bekam Probleme bei Frost, mehr dazu in einem weiteren Beitrag.  Ärgerlich hier vor allem, weil bei dem extra wegen dieses Fehlers anberaumten Servicetermin im Abschlussgespräch erst deutlich wurde, dass der Servicetechniker nicht einmal den Auftrag der Überprüfung dieses Problems bekommen hatte sondern sich nur um das Thema Ladekabel und Reifendrucksensoren gekümmert hatte, wass knapp 3 Stunde Wartezeit bedeutete und erst durch meine Rückfrage dann anfing dieses Fehlerbild zu untersuchen, was weitere 30 min. Wartezeit bedeutete.  Und dann mit der Aussage kam, laut Tesla-Service soll ich  hier erst einmal abwarten, eine Reparatur würde teuer werden.
  10. Und so langsam lerne ich immer mehr Fehlermeldungen kennen, wenn auch in der Regel eher Hinweise ohne wesentliche Bedeutung.

So das war jetzt heftig, für mich ist aber alles noch im akzeptablen Bereich, immerhin hat mein Fahrzeug jetzt einiges geleistet. Am meisten ärgert mich eigentlich im Moment die Servicequalität. Probleme sind dann akzeptabel und vertretbar, wenn es mit der Behebung reibungslos klappt.

 

Merkwürdigkeiten und Fehlermeldungen

Erstaunlich, was das Navi manchesmal so anzeigt.

Für eine Strecke von 270 km berechnet es eine Fahrtzeit von 11 Stunden und 15 min.

Manchmal scheint es auch den Monopoly Spielplan zugrunde zu legen. Aber zur Auflösung: In der Schlossallee kann kein Hotel mehr gebaut werden, da steht schon eins.
Schloss Weissenhaus. Eine der Lokationen an denen ich personal Offsites durchführe.

Und dann will Tesla ja auch von den Fahrern Gebühren für das Blockieren des Superchargers nach dem Ladevorgang kassieren.  Angedroht wurde es zumindest, aber bisher habe ich keine Rechnung bekommen:

Nerviger sind dann schon Fehlermeldungen, die Tesla nicht in den Griff bekommt. Zwei Werkstattbesuche waren hier nötig um die Sensorbatterien an den Reifen auszutauschen.

Und wie es bei kleinen 4 Grad zu einer Kabinenüberhitzung kommen kann erschließt sich mir auch nicht.

 

Probleme mit der Luftfederung

Kalt war es über Nacht. Ca. 5 Grad unter 0. Im Carport nur 2 Grad unter 0. Und ich fahre ganz normal los. Die übliche Hinweismeldung kommt, dass das regenerative Bremssystem deaktiviert ist.

Aber was ist das. Eine weitere Fehlermeldung erscheint.

„Luftfederung muss gewartet werden“

Wenn ich auf meine Auffahrt fahre, stellt mein Fahrzeug einstellungsgemäß die Fahrzeughöhe auf „HOCH“.

Kurz danach halte ich an und überprüfe den Zustand und sehe, dass die Luftfederung komplett versagt hat und das Fahrzeug fast den Boden berührt.Wie es normalerweise aussehen sollte bei Standardhöhe, sieht man dann auf dem Folgebild. Dieser Zustand stellte sich nach ca. 15 min. von selber wieder ein. Der Anruf beim Tesla Service war leider bis dahin aufgrund der Warteschlange noch nicht durchgekommen.

 

 

 

 

 

 

Aktueller Status zum Reichweitenverlust – Stabil 15%

Am deutlichsten wird der Reichweitenverlust, wenn man das Fahrzeug voll lädt und dann weitestgehend leer fährt.

Im Februar 2014 wurden bei Vollladung 501 km theoretische Reichweite angezeigt, im Dezember 2017 nur noch 449 km. Jeweils gemesssen direkt zum Abschluss des Ladevorgangs. Das sieht zwar bei erstem Hinsehen nur nach ca. 10% Reichweitenverlust aus, aber Tesla spiegelt den Fahrern bei Volladung eine zu große Reichweite vor (s.u.).

In der Tat sind es aktuell 15%, die man auf einem etwas komplexeren Weg ermittelt. Und zwar der Ermittlung der gesamt verbrauchten Kapazität zum  Ende einer Fahrt. Einfach zu ermitteln in dem man, nachdem man das Fahrzeiug voll geladen hat, ohne längere Unterbrechungen durchfährt und zum Ende der Strecke die verbrauchten kWh seit dem letzten Laden abliest, im hier dargestellten Beispiel 59,5 kWh. Zu diesem Wert muss dann noch addiert werden, was als Batterieleistung noch für die Restreichweite zur Verfügung steht. Hierzu dient die Anzeige Verbrauch mit Angabe der Restreichweite.

In diesem Fall 26 km bei einem Durchschnitt von 194 Wh/km. Multipliziert ergibt das 5,04 kWh. In Summe also eine Gesamtkapazität von 64,5 kWh.

Nun fragt sich der unerfahrene Tesla Interessent sicherlich, wieviel % Verlust das bei einer 85 kWh Batterie sind. Rechnerisch wären das 24%. Tatsächlich sind es aber nur 15%, denn von den 85 kWh stehen nur 75,9 kWh zur Verfügung, wie ich in einem früheren Beitrag ausführlich dargestellt habe.

Einen anderen Effekt den ich festgestellt habe, gilt es auch noch zu erwähnen.  Ich habe diesen in einem Beitrag vom 06.10.2014 ausführlich dargestellt. Bei Volladung zeigt das System nämlich rechnerisch eine höhere Reichweite an, die sich dann im Laufe der Fahrt immer weiter reduziert.

Gestartet war ich am Morgen mit einer rechnerischen Kapazität von 73,89 kWh (196 Wh/km*377 km), obwohl tatsächlich am Ende nur 64,5 kWh zur Verfügung standen.